Forex – Trendfolgestrategie Grundlagen

Um im Forex-Handel erfolgreich zu sein, bedarf es einer Strategie mit klar definierten Signalen zu den Ein- und Ausstiegen von Positionen.broker office Für Anfänger bietet sich die leicht zu handhabende Trendfolgestrategie an. Sie kann bei jedem Produkt (Aktien, Futures, CFDs, Forex etc.) angewandt werden.

Der Grundgedanke dabei ist, dass die Märkte in Trends verlaufen und sie sich in aller Regel fortsetzen. Erkennt der Trader einen Trend frühzeitig, kann er ihn profitabel und erfolgreich für sein Trading nutzen. Diese Strategie wird vor allem im Day- und Swing-Trading angewandt. Eingesetzt wird sie in verschiedenen Zeitebenen, wobei sich die Signale auf Tages- und Wochenbasis als sehr zuverlässig erweisen. Der Trader hat die Möglichkeit, in Aufwärtstrends mittels einer Longposition und in Abwärtstrends eine Shortposition zu eröffnen und kann so jede Marktphase ausnutzen.

Die Trefferquote wird sich mit dieser Strategie erheblich verbessern. Die Regeln sind leicht verständlich und einfach umzusetzen.

Der Forex-Handel

Der Währungs-Handel ist der umsatzstärkste und volumenreichste Markt weltweit. Einführende Erläuterungen sind auch auf www.forexmag.de zu finden.

forex geld exchangeZu einer Strategie gehört ebenfalls ein Risk- und Money-Management und die damit unbedingt Einhaltung der selbst gewählten Vorgaben. Aufgrund des Handels mit einem Hebel und der oftmals hohen Volatilität müssen die Stops enger gesetzt werden als zum Beispiel im Aktienhandel. Der Trader muss sicher in der Berechnung und mit dem Umgang des Hebels sein. Es ist unerlässlich, zuverlässige Trends und Signale zu finden, welches die Trendfolgestrategie bietet.

Die Trend-Definition

Ein Aufwärtstrend ist durch höhere Hochs und höhere Tiefs definiert, ein Abwärtstrend durch tiefere Hochs und tiefere Tiefs. Zum besseren Erkennen eines Trends werden Trendlinien genutzt. Am Beispiel es Aufwärtstrends beschrieben, befindet sich die untere Trendlinie entlang der höheren Tiefs. Werden zusätzlich noch die Hochpunkte miteinander verbunden, entsteht ein Trendkanal. Mittels dieses Kanals können die Ein- und Ausstiegspunkte leichter definiert werden.

Nutzung von Indikatoren

Zur Unterstützung werden Indikatoren z.B. der gleitende Durchschnitt und Oszillatoren wie der Relative Stärke Index (RSI), der Commodity Channel Index (CCI), der Moving Average Convergence Divergence Indikator (MACD) oder die Stochastik eingesetzt.

Als Beispiel sei hier die Nutzung eines gleitenden Durchschnitts in Kombination mit dem MACD auf Tagesbasis erklärt. Die Handhabung ist sehr einfach. Es wird ein linear gewichtet gleitender Durchschnitt über 50 Tage genommen und der MACD mit den Parametern 13, 50, 18. Liegt nun der Kurs über dem gleitenden Durchschnitt und der MACD über dessen Signallinie, ist das die Möglichkeit für einen Long-Einstieg. Liegt der Kurs unter dem gleitenden Durchschnitt und der unter der Linie des MACD, eröffnet der Trader eine Short-Position.

Die Trendlinien bilden die Marke für das Stop Loss bzw. Take Profit.

Zu beachten ist die Häufung von Fehlsignalen in Seitwärtsphasen. Der MACD und der RSI liefern hierzu gute Vorgaben für das frühzeitige Erkennen. Entstehen Divergenzen, kann von einer Trendabschwächung ausgegangen werden. Divergenzen bilden sich heraus, wenn der Kurs steigend ist, aber die Indikatoren bzw. Oszillatoren abwärts gerichtet sind. Im sich abschwächenden Abwärtstrend sind die Signale entsprechend umgekehrt.

Vor- und Nachteile

Der Vorteil dieser Strategie ist zweifelsohne die leichte Handhabung. Das Feststellen des Trends und klar definierte Ein- und Ausstiegssignale bilden die Grundlage für den Handel. Weiterführende Hilfen und Informationen zum Trading finden Sie auf tradenlernen.de.

Die Trendfolgestrategie ist auch auf andere Assets anwendbar. Hierbei müssen aber die Besonderheiten des jeweiligen Produktes beachtet werden. Es sollte niemals sofort mit einem Live-Konto gehandelt werden, ohne die Strategie vorher mittels eines Demo-Kontos getestet zu haben.

Der Handel ist bei allen Brokern möglich, da die gängigsten Indikatoren bzw. Oszillatoren genutzt werden.

Nachteilig ist, dass die Strategie in Seitwärtsphase versagt. Dort liefert sie ständig Fehlsignale. Daher ist es für den Trader wichtig, den Beginn einer Seitwärtsphase rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls vom Handel Abstand zu nehmen.

Fazit

Die Trendfolgestrategie ist leicht umsetzbar und somit für Anfänger bestens geeignet. Es wird ein einfaches, duplizierbares Regelwerk vorgegeben, was es gerade für Neueinsteiger attraktiver macht, sich an die Regeln zu halten. Von Anfang an können mit dieser Strategie Gewinne generiert werden.

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