Kennzahlen: Die Eigenkapitalquote (EKQ) – Ausführlich erklärt

Die Eigenkapitalquote auch EKQ genannt gibt an, Capital LendingMemoin welchem prozentualen Verhältnis das Eigenkapital zum Gesamtkapital steht. Mit dieser Fundamentalen – Kennzahl ist es möglich, den Anteil des Eigenkapitals eines Unternehmens am Gesamtkapital herauszufinden und zu analysieren.

EKQ = Eigenkapital / Gesamtkapital

Die zur Berechnung benötigten Daten sind dem Quartals- oder Jahresabschlussbericht zu entnehmen.

Hier nun ein kleines Rechenbeispiel:

Eigenkapital: 4.350 Mio €

Gesamtkapital: 29.000 Mio €

4.350 Mio € / 29.000 Mio € = 15%

Wie nun anhand dieser Berechnung zu sehen ist, beträgt der EK (Eigenkapital) – Anteil 15% des Gesamtkapitals. Dabei ist hier zu erwähnen, dass man als Konservativer Value Investor kein Unternehmen in Betracht ziehen sollte welches eine EKQ unter 30% besitzt, da das Eigenkapital wichtig für die Stabilität eines Unternehmens ist und somit auch für die Risikominimierung bei langfristigen Investitionen in ein solches Unternehmen.

Als Gegenspieler zu der EKQ sei hier noch die FKQ, also die Fremdkapitalquote erwähnt, welche das Fremdkapital in das Verhältnis zum Gesamtkapital setzt.

Da wir in dem Beitrag zur Eigen- und Gesamtkapitalrentabilität kurz die Auswirkungen eines Leverageeffektes besprochen haben, möchte ich hier einmal darauf hinweisen, dass es neben den Indikatoren; hohe EKR (Eigenkapitalrentabilität), niedrige GKR (Gesamtkapitalrentabilität) auch noch die Möglichkeit gibt, in diesem Zusammenhang die EKQ (Eigenkapitalquote) zur Betrachtung heranzuziehen, da diese bei der Ausnutzung des Leverageeffektes meist eher im niedrigen prozentualen Bereich ausfällt.

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